Sunday, September 5, 2010
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Die Lehren der Vergangenheit
Die Lehren der Vergangenheit

Ein paar Mal noch schlafen, dann ist es soweit: das Cup-Final Four in Oberwart wird wieder eines der größten Events des österreichischen Basketballs. Für uns Blau-Weiße ist die Ausgangslage zwar alles andere als rosig, aber die Gunners haben in der Vergangenheit schon öfter bewiesen, dass gerade in schweren Zeiten zu Sensationen fähig sind.

 

… 1995 … die Geburt

Damals gab es in Oberwart noch keine große Tribüne, nur zwei Legionäre und dennoch einen der bisher überraschendsten Erfolge der Gunners zu bejubeln: Als B-Liga Verein ließen Paris Bryant, Roy Howard, Andi Leitner, Bernd Volcic und Co. die Vertreter der A-Liga alt aussehen und holten sich in einer bis auf den letzten Platz gefüllten Sporthalle den Sieg. Zugetraut hat den Gunners das damals niemand. Und weil es keine B-Liga mehr gibt, dürfte dieser Sieg als einzigartig in die Sportgeschichte eingehen. Möllersdorf, heute Traiskirchen, wurde mit 71:69 besiegt.

 

Der Cupsieg 1995 darf zweifelsohne als Beginn der Basketball-Euphorie in Oberwart bezeichnet werden. Viele Menschen, die damals zum ersten Mal ein Basketballspiel sahen, wurden vom „Virus“ infiziert – und sind bis heute nicht davon geheilt.

 

 

… 1999 … die Pubertät 

Im Jahr des zweiten Oberwarter Cupsieges passierte vorher unglaubliches: Die Gunners spielten im „Saporta Cup“, dem damals zweithöchsten Europacupbewerb mit, und stiegen ins 1/16-Finale auf – wiederum schrieben die Blau-Weißen damit österreichische Sportgeschichte. Kenya Capers war damals das Um und Auf bei den Gunners, nicht zuletzt wurde er im Cupfinale zum MVP der Finals gewählt. Der damalige Sieg schmeckte umso besser, gelang er doch gegen Fürstenfeld – beim 82:69-Sieg der Gunners hatten die Steirer keine Chance.

 

 

… 2005… die Reifeprüfung

Scheiterten die Gunners 2004 im Finale vor eigenem Publikum noch an Gmunden (76:82), war 2005 der Weg frei für Titel Nummer drei. Dabei waren die Voraussetzungen nach einem schweren Autounfall von Jason Johnson alles andere als rosig, die Gunners traten – wie auch jetzt - als krasser Außenseiter an. Parallelen gibt es einige: So spielte auch damals Milan Stegnjaic für die Gunners. Im Finale gegen Kapfenberg (!) erzielte er 14 Punkte. MVP wurde aber Jason Detrick mit 30 Punkten. 

 

 

… 2010 … die Mitte des Lebens

Mitten im Kampf um Platz sechs stehen die Gunners diesmal vor einer ähnlich schweren Aufgaben, wenn nicht der schwersten überhaupt!: Die drei Generalproben für das Cupfinale gegen Kapfenberg, Gmunden und Fürstenfeld wurden verloren – dazu kommt der Ausfall von Samo Grum und die Tatsache, dass Milan Stegnjaic nach seiner Erkrankung bisher noch nicht an die tollen Leistungen zu Saisonbeginn anschließen hat können.

 

Aber wir man hört, könnte noch diese Woche ein Grum-Ersatz präsentiert werden – und stimmen die Gerüchte, ist dieser Spieler viel mehr als nur „Ersatz“. Aber weil Basketball ein Teamsport ist und immer nur fünf am Parkett stehen können, sind die „Verrückten“ von Blue-White Gunfire natürlich optimistisch für das Cup-Final Four.

 

Warum? Ganz einfach!

1.) Wir haben den „Gunners Spritzer“, designed by Tropicale

 

2.) Wir haben Kampfgeist, powered by Kapitän Jason Johnson

 

3.) Wir spielen mit Herz und Leidenschaft – auch abseits des Parketts featuring Pit Stahl und Goran Patekar

 

4.) Wir sind die besten Fans der Liga powered by Blue-White Gunfire

 

 

Also, liebe Gegner, schnürt eure Schuhe

damit es losgehen kann, mit dem ersten Höhepunkt der aktuellen Saison: dem Cup-Final Four in Oberwart.

 

Wer sich richtig auf das Halbfinale gegen Kapfenberg einstimmen will, dem sei die Warm-up Party im Tropicale am Hauptplatz ans Herz gelegt.

 

Get´s go Gunners!

 

 

 

 

 

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